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Dienstag, 27. Dezember 2016

Aphrodite

Mit über einem Jahr Verspätung widme ich mich der Aphrodite. Es ist kein Zufall das es so lange dauert, denn mein eigener Anspruch hielt mich lange davon ab zu schreiben. Ein kleiner Blogeintrag wird ihrem Wesen nicht gerecht noch deckt er annähernd die zahlreichen Quellen ab, die mir zur Verfügung stehn.
Ich musste mich entscheiden und das Ergebnis lest ihr hier. Ich empfehle schwer die angegeben Quellen und diejenigen von euch die eine starke Ergebenheit und Hingabe zu Aphrodite empfinden, rate ich auch in den Antiquariaten zu wühlen und vielleicht findet auch jemand dieses Buch: Aphrodite-Göttin der Liebe von Geoffrey Grigson, einem Dichter und damit Vertreter derjenigen die am meisten der Aphrodite huldigten und zu ihrem Überleben in unserem kollektiven Gedächtnis beitrugen.
Wer ist Aphrodite und welche Rolle hat sie im griechischen Pantheon?

Montag, 8. September 2014

Beginn der eleusischen Mysterien - worum es auch geht

Im post zuvor bin ich darauf eingegangen, wie der Kult um Eleusis eng mit dem Geschenk der Demeter zu tun hat: dem Ackerbau und dem Getreide und dem Dank dem wir mit dem feiern ihres Kultes ihr entgegen bringen.
Jetzt zu Beginn der heiligen Tage geh ich auf das andere Thema ein: Reinigung und Sühne.

Samstag, 16. August 2014

Vorbereiten auf die eleusischen Mysterien

Mein Blog muß leider sehr zurück stehen, da ich oft nicht viel Zeit und Kraft habe ihn mit Inhalt zu füllen. Auch weil ich nicht wenig dazu lesen sollte.
Auch die Praxis leidet wenn z.B. Deipnon an einem Tag ist wo ich Schicht bis spät abends habe und Früh am nächsten Tag. Das sind so alltägliche Hindernisse und Hemmnisse die jeder kennt, der nicht dem religiösen mainstream einer Gesellschaft folgt.
Ich denke das kann man sich verzeihen solange der hauptfokus nicht verloren geht und die Praxis nicht zu einem bedeutlungslosen Nichts verkommt, das man am Ende sich auch was nimmt.
Mein Hauptfokus sind innerhalb dieses Glaubens die eleusinischen Mysterien. Ihre Faszination reicht bis heute, umso mehr erstaunlicher das kaum was überliefert ist. Ich habe in einer leider zu kurz kommenden Artikelserie dazu schon was begonnen (Interpretation von Mythen : Persephone).
Ich komme auch jetzt nicht dazu. Ich will einfach nur teilen wie ich mich schon jetzt darauf gedanklich vorbereite das am 9.9. abends diese heilige Zeit von 10 Tagen wieder beginnt. Und leider werde ich diese zeit nicht so verbringen können wie letztes Jahr.
Ich möchte jeden dazu einladen sich davon inspirieren zu lassen, was ich tat und wie ich so gut es geht auch diesmal wieder tun werde. Das richtet sich natürlich an jeden, der sich auch zu Persephone und Demeter hingezogen fühlt und immer raus finden wollte was bei den Mysterien geschah. Vielleicht auch schon Rollenspiele in einem Wicca-Kontext durchgeführt hat oder viel viel las.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Die Musen und die Liebe zur Wissenschaft

Wenn es etwas gibt womit viele Hellenisten und, ich nenns mal, ihnen geistig verwandte aber nicht minder religiöse oder auch spirituelle Menschen absolut kein Problem haben ist die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glauben.
Im Gegenteil. Derartige Diskussionen wer nun recht hat, während einerseits die Wissenschaft mit belegbaren Theorien und Erkenntnissen arbeitet (von denen wir im übrigen seit dem 19. Jhdt alle in Medizin und Technik profitieren) und andererseits diverse Religionsführer seit Jahren eine eigene "Wissenschaft" basteln um ihren Glauben zu bestätigen, muten v.a. dem traditionellen Hellenisten seltsam an.

Sonntag, 30. März 2014

Das innere Feuer - Hestia Göttin von Heimat und Sicherheit

Es macht meine Lebenssituation und das verarbeiten derselben her, das ich bei den täglichen Ritualen meine Aufmerksamkeit auch sehr auf Hestia ausrichte. Wie durch ein Wunder wird in der Blogwelt Hestia selbst im Moment auch mehr erwähnt und ihre Bedeutung bekommt anderswo ein größeres Licht, obwohl sie gar nicht genannt wird.
Auf die zwei wundervollen Blogeinträge verweise ich gleich hier:
Hestia- Moon in Libra und Hestia-more than just the goddess of home und komme gleich auf das zurück was ich persönlich sagen will.

Sonntag, 23. Februar 2014

Nachdenken über Eros

Das Problem ist immer der Anfang.
Wie beginne ich ein posting, das in der Quintessenz aussagen soll, worüber ich viele Stunden und Tage und noch länger nachdenke und seinen Ursprung in meinem komplizierten, vernetzten Denken hat.
Ich denke über vieles nach und mir begegnet vieles, ob im Internet oder "draußen" ist gleichgültig. Und alle Themen bringe ich stets in einen Zusammenhang.
Wir leben in einer komplizierten Welt. Einer Welt voller Trennungen der Bereiche. Arbeit ist etwas anderes als Freizeit, Freundschaft etwas anderes als Liebe, das Zuhause ist getrennt von der Umgebung durch Mauern, die Politik und die Gesellschaft sind etwas anderes als eine Religion oder die Wissenschaft.
Und oft genug glauben wir das unsere Entscheidungen in den jeweiligen Bereichen unterschiedlichen Mustern folgt. Und vor allem logischen.
In der Antike sah das etwas anders aus. Der Einzelne ging in der Familie auf, die in der größeren Gesellschaft aufging und alles was dort stattfand war durchdrungen von was wir religiöse Riten nennen und überall wurden göttliche oder daimonische(1) Kräfte erkannt. Und dem ganzen lag eine Kraft zugrunde.
Eros.

Montag, 4. November 2013

Zeus, der Feminismus und ich

Als ich noch sehr jung war entdeckte ich im Regal meines Vaters die Bücherbände Märchen und Sagen. Die doch sehr kindgerechten Versionen der alten Mythen waren das erste was ich jemals von Mythologie im allgemeinen und griechischer im besonderen gelesen hatte. Und sie schlugen mich unendlich in ihren Bann.
Es gab natürlich Favoriten von mir. Und dazu gehörte u.a. der Mythos von dem Helden Perseus. Es ist eine der wenigen Heldenmythen, die sowas wie ein Happy End haben. Aber mir ging es dabei eher um Danae. Sie wird von ihrem Vater in einen dunklen Turm weg gesperrt, isoliert von allen anderen und niemand außer ihrer Amme darf zu ihr. Und das nur weil dieser Panik aufgrund eines Orakelspruchs hat, das ein Sohn der Danae zu seinem Verhängnis führen würde. Danae verlassen und isoliert im Finstern ist natürlich entsprechend unglücklich und überzeugt das sie dort den Rest ihres Lebens verbirngen muß. Aber Zeus gelangt in Form eines goldenen Regens zu ihr und zeugt dabei einen Sohn mit ihr.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Menschliche Grausamkeit und die Götter

Seitdem ich das posting über die Macht der Bilder geschrieben habe geht mit nicht mehr aus dem Kopf, wie fragil und verletzlich eine solche Beziehung zwischen Mensch und Gottheit eigentlich ist. So real die Götter auch für mich sind, ich brauche diese äußeren Bezugspunkte um mich an sie zu erinnern und dazu gehört auch jede Form der Praxis, so simpel und rudimentär sie auch sein mag.

Wie wichtig mag das dann noch für die Menschen der Antike gewesen sein. Wenn nun jemand kam und hat diese Bilder zerstört, wurden im wahrsten Sinne des Wortes den Menschen ihre Götter genommen.
Umso mehr denk ich war dies so und ist es noch wenn ich an andere Kulturen unserer Erde denke, wenn dem Menschen nichts anderes blieb oder bleibt als das äußere Bild.
Die Wirklichkeit früher war brutal und ist es für viele Menschen noch heute. Manchmal denk ich es ist noch schlimmer geworden.
Und ich glaube nicht das es für einen menschlichen Geist möglich ist, Götter oder ihre Segnungen wahr zu nehmen, wenn dieser Geist getrübt ist von Gewalt und Schmerz.

Freitag, 25. Oktober 2013

Die Macht der Bilder

Wenn ich hier schreibe laufe ich Gefahr zu sehr bezug auf philosophische Theorien zu nehmen. Dabei ist Philosophie im großen und ganzen gar nicht mein Ding. Natürlich komm ich auch nicht umhin auf die vielen Bedeutungen von Mythologie zu sprechen oder Rückgriffe auf philosophische Konzepte und Begriffe zu machen, wenn es darum geht definieren zu wollen, was mich beim Hellenismos eigentlich umtreibt.
Im Artikel zur Schönheit des Hellenismos blieb ich auch sehr abstrakt und theoretisch. Aber was ich dort nur anriss, nämlich die Architektur und die Kunstkultur, darauf komm ich jetzt kurz und äußerst emotional zurück.

Wer die Bücher und Artikel zum modernen Hellenismos liest denkt schnell wir wären eine sehr kleine Sekte, die einerseits einem primitiven Glauben und Kultpraxis anhängt, andererseits dann Gespräche über Philosophie, Ethnologie und Etymologie führt. Mein erster Kontakt zu deutschsprachigen Hellenisten hat mich vertrieben, weil sich die Gespräche kontinuierlich auf diesem Niveau bewegten. Und so sehr ich ihre Ausführungen schätze (z.B. hier ), es macht die Religion an sich nicht aus.
Und es tat es auch nie für die Menschen der Antike. Eigentlich ist das ganze viel simpler und wenig abstrakt.
Was uns nur heute fehlt ist das womit die früheren Menschen aufwuchsen. In der ständigen Präsenz der Bilder des Göttlichen im Alltag:

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Träume und Psychologie

Gestern Nacht jagten mich mal wieder Träume aus dem Schlaf und berührten mich so heftig, das die Nacht erledigt war.
Der Inhalt tut nichts zur sache. Aber es bringt mich dazu etwas über die Oneiroi, die Kinder der Nacht (Nyx) zu schreiben und möchte dabei auch kurz ihre Bedeutung für die Psychologie ansprechen. Auch was die antike Mythologie insgesamt angeht und die ihre Bedeutung in der psychologischen Forschung in einem symbolischen Ausdruck erhielt, und was leider heutzutage zu oft als Gegenmodell zum eher lebendigen Verständnis der Mythen verstanden wird.

Montag, 21. Oktober 2013

Die Schönheit des Hellenismos

Ich bin schon wahnsinnig müde und auf mich wartet morgen wieder ein sehr langer Tag, aber mich lässt nicht los, das ich noch allgemein über Hellenismos, oder besser die hellenistische Weltanschauung sprechen will. Wobei ich das nur kurz anreißen kann. Ich hoffe da mal eine ganze serie drüber zu machen, neben theoretischen und persönlichen Ausführungen über Götter und Praxis hat das ganze eine schier unendliche Dimension an Betrachtungsmöglichkeiten: