Donnerstag, 20. Februar 2014

Fund zur privaten Verehrung daheim

Die Bedeutung der persönlichen privaten Praxis daheim, kann gar nicht oft genug betont werden.
Hierzu passt der heutige Artikel einer der Seiten, die ich auf facebook abonniert habe. Ich teile diese Seite auch hier und hoffe sie dient jedem mit genügend Information.

Hellenic Devotion at home

Montag, 10. Februar 2014

Greatest Show on Earth

Als Nachtrag zu den Anthesterien hier das You Tube Video für alle die den BBC Player nicht nutzen können. Lohnt sich aber das einzurichten, da es dort garantiert Untertitel gibt.

Es ist für mich eine der beeindruckendsten Dokumentationsserien, die den Zusammenhang vom antiken Theater, als eine Fom der Verehrung des Dionysos und dem politischen Geschehen der polis, v.a. Athen, eindrucksvoll und reichlich dramatisch rüber bringt.
Aber sie zeigt auch wie sich damals schon das Theater veränderte und schließlich v.a. der Unterhaltung diente. Und ist damit für uns ein Haupterbe der antiken Kultur.

Von einem gewissen Standpunkt aus frönen wir inzwischen am liebsten ständig den von Dionysos inspirierten Errungenschaften.

Die Anthesterien

Es ist an sich eine Schande, das ich noch nichts über die Anthesterien schrieb. Der jetzige Monat ist nach diesem größten aller Feste in und um dem alten Athen benannt.
Zudem ist es wie die römischen Saturnalien eines der historischen Wurzeln für unser heutiges Karneval, das v.a. in Köln sehr stark und wie ich finde, daher auch sehr ursprünglich gefeiert wird.
Damals wie heute ist es ein Fest, das die Sitten auf den Kopf stellt oder zumindest durchlässig macht. Weiberfastnacht in Köln knüpft an alte Herrschaftstage an, wo Frauen das undenkbare machten, nämlich für die kommenden Tage die Herrschaft an sich zu reißen.
Kein guter Tag für Männer mit Krawatte in Köln zu sein, wenn man nicht Teil des Festes sein will und zulassen möchte, das diese von Frauen abgeschnitten wird.

Aber genug des heutigen Karnevals und zurück zum hellenistischen Fest, das man ebenso feucht fröhlich feiern kann, wenn man will und kann. Es dauert drei Tage. vom 11. bis zum 13. des Monats Anthesterion. Und im Zentrum des Festes steht der Gott Dionysos, der Wein und die Toten.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Tägliche Praxis wie und warum - ganz persönlich

Obwohl ich selbst es immer wieder schreibe und oft genug gelesen habe, wie wichtig die tägliche Praxis ist, war und bin ich oft genug unsicher, wie das denn jetzt genau geht. Das Gefühl es nicht richtig zu machen ist eine Krankheit, mit der weder ich noch andere Hellenisten allein sind.

Woher das kommt ist so eine Sache. Einerseits sehnen wir uns danach es so wie die antiken Vorfahren in Griechenland zu machen. Andereseits geht das aber natürlich nicht und oft genug wollen wir das auch nicht. Wie im Fall des Tieropfers zum Beispiel.
Weitere Gründe sind komplizierter und gehen in psychologische Untiefen. Wir sind es z.B. von unserer kulturellen Prägung einfach nicht gewohnt. Oder wir fühlen uns innerlich geblockt aktiv eine religiöse Handlung auszuführen. Warum auch immer.